Ein Zeichen lässt sich in Minuten automatisch erzeugen. Was bringen Konstruktion und Systemdenken dann eigentlich?
Ein generiertes Zeichen ist ein Bild, und meistens ist das Bild wirklich in Ordnung. Was es überspringt, ist alles, worauf ein Bild zuläuft, sobald es außerhalb einer Folie überleben muss.
Eine Markenfarbe, die am Kontrast scheitert, sobald sie zum ersten Mal Text auf einer Website trägt. Ein zweiter Schriftschnitt, den niemand lizenziert hat. Eine Version für dunklen Grund, die es nicht gibt. Jedes davon ist am Anfang billig zu entscheiden und später teuer zu entdecken — und jedes ist eine Handwerkslektion, kein Verkaufsargument.
Der Vergleich, der sich lohnt, ist deshalb nicht ein Zeichen gegen ein anderes. Sondern was beim ersten Mal passiert, wenn jemand anderes — eine Druckerei, ein Schildermacher, die nächste Designerin — es benutzen muss, ohne nachfragen zu können. Dafür ist Konstruktion da, und genau das zeigt das Blatt oben.